
Für viele Patienten ist die Behandlung beim Zahnarzt mit erheblicher Angst belegt. Dabei werden Behandlungen die vom Patienten immer wieder verschoben werden im Allgemeinen nicht einfacher. Die Methode er Lachgassedierung bietet für alle Angstpatienten aber auch für Kinder eine Möglichkeit der entspannten Behandlung. Das Lachgas wird während der Behandlung über eine spezielle Nasenmaske geatmet und führt zu einer sehr angenehmen Entspanntheit und Gelassenheit. Die Behandlung wird nicht mehr als bedrohlich empfunden und die Schmerzwahrnehmung ist stark vermindert. Nach Abschluss der Behandlung wird das Lachgas für einige Minuten mit reinem Sauerstoff aus dem Körper entfernt. Daher kann der Patient nach dem Eingriff ohne Einschränkungen die Praxis verlassen. Lachgas hat in der angewandten Dosierung von maximal 50% keine Nebenwirkungen und gehört weltweit zu den ältesten und am besten untersuchten Methoden der Sedierung. In USA wird in ca. 90% aller Zahnarztpraxen mit Lachgas gearbeitet. Falls Lachgas ein problematisches Medikament wäre, hätte es in den USA sicher nicht solche Verbreitung gefunden.
- Lachgas vermindert die Schmerzwahrnehmung
- Lachgas führt zu einer tiefen Enstspannung ohne Verlust des Bewußtseins
- Der Patient kann auf alle Anweisungen reagieren und ist immer ansprechbar
- Nach der Behandlung kann der Patient sofort die Praxis verlassen
- Es gab bei weltweit über 10.000.000 Anwendungen keinen einzigen schweren Zwischenfall oder Todesfall
- Lachgas kann bis auf wenige Ausnahmen bei allen Erwachsenen und auch Kindern angewandt werden
Literatur zur Behandlung unter Lachgas beim Zahnarzt:
Die Inhalationssedierung mit Sauerstoff und Stickoxidul in der Kinderzahnheilkunde, Butz, Cheryl Lee, Goebel, Caroline, Die Quintessenz 57 (2006), Nr. 9, Quintessenz-Verlag Berlin